Landrat Carsten Michaelis informierte gemeinsam mit Vertretern des Amtes für Straßenbau, dem Bürgermeister der Gemeinde Langweißbach, Dennis Grellmann, sowie der ausführenden Baufirma zum Beginn der umfangreichen Infrastrukturmaßnahme.
Im Rahmen des Vorhabens werden mehrere Bauabschnitte miteinander verbunden umgesetzt. Kern der Maßnahme ist der Ersatzneubau einer Stützwand zwischen der Kreisstraße und der Zwickauer Mulde. Die neue Stützwand wird rund 92,5 Meter lang und etwa sieben Meter hoch. Zur Gründung kommen insgesamt 37 Großbohrpfähle mit Durchmessern von 1,20 Metern und Tiefen zwischen acht und zwölf Metern zum Einsatz.
Darüber hinaus erfolgt der Ersatzneubau des Durchlasses „Amselbach“ als Kastenprofilbauwerk mit einer Länge von 6,40 Metern. Parallel dazu erneuern die Wasserwerke Zwickau die Trinkwasserleitung im Bereich des Bauwerkes.
Zusätzlich wird die Kreisstraße K 9332 "Thomas-Müntzer-Straße" auf einer Länge von rund 486 Metern grundhaft ausgebaut und auf eine Regelbreite von sechs Metern verbreitert.
"Eine leistungsfähige Infrastruktur ist eine wichtige Grundlage für Mobilität, Verkehrssicherheit und Lebensqualität im Landkreis Zwickau. Mit dieser Maßnahme investieren wir gezielt in die langfristige Stabilität und Zukunftsfähigkeit unserer Kreisstraßen", erklärte Landrat Carsten Michaelis beim Vor-Ort-Termin.
Die geplanten Gesamtbaukosten belaufen sich auf rund 2,99 Millionen Euro. Die Bauarbeiten werden durch die Firma Krause & Co. Hoch-, Tief- und Anlagen Bau GmbH ausgeführt. Der Abschluss der Maßnahme ist voraussichtlich bis Ende 2027 vorgesehen.
Der Landkreis Zwickau bittet Anwohnerinnen und Anwohner sowie Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für mögliche Einschränkungen während der Bauzeit.
